Spuren einer Tat
Bei der Berichterstattung über Winnenden habe ich heute ein Bild gesehen, was auf makabere Arbeit sehr viel mit meiner Arbeit zu tun hat.

Es zeigt einfach ein paar Einschüsse in einer Glasscheibe des Autohauses, in dem letztlich der Täter dann auch von der Polizei gestellt wurde.
Ich hatte schon früher oft überlegt, Bilder im Stil von Tatortfotos zu entwickeln. Hier werden ganz einfach Symbole miteinander in Zusammenhang gebracht. Und der Text ringsherum erzählt die Geschichte, die einen die Nackenhaare sträuben lassen.
Für mich ist das eine Form von sehr nüchternem Realismus.
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ich war auch sehr erschrocken, zog ich doch bei der Berichterstattung sofort den Bezug auf mein Werk vom Feb.2009
Subversiv (als Zukunftsweisend) oder einfach nur Banal (als alltäglich)
Siehe dazu:
http://monart.freehost.vg/MonaneueHP/KopievonPICT0051.JPG
Entstanden ca. zwei Wochen zuvor, Feb.2009
Mona Schwenker - 17. März 2009 um 13:47 Uhr
Zum Thema Spurensuche:
http://blog.gebhardt-foto.de – Dirk Gebhard ist Fotograf & hat in seinem Blog die Kategorie „Tatorte”. Das ist nicht immer sehr spektakulär; banale Gegenstände oder auch nur Müll in einer ungewohnten Umgebung – & schon wird eine Geschichte erzählt …
http://hechelgelbling.blogspot.com – erstaunliche „Tatortfotos” unter der Kategorie „von den Orten”. Auch hier werden im Kopf des Betrachters Geschichten ausgelöst. Schwarz-Weiß-Fotos & Blitzlicht verbreiten eine kalte, trostlose Stimmung …
arminrohr - 20. März 2009 um 08:59 Uhr