Auf welcher Spur “darf” KünstlerIN
Auf welcher Spur darf ich “sein” ? Die Frage beschäftigt mich schon seit längerer Zeit, sind doch die meisten KünstlerInnen, die Blumen, Herzen, Lieblichmaler, die Sinnlichen, die AktzeichnerInnen, die Realistinnen…, die LandschaftsmalerInnen……..
Natürlich, hab ich, kann ich, mach ich auch, aber es steckt eben auch so viel anderes in mir, in KünsterInnen. Es muss nicht gleich so brutal wie ein Jonathan Messe sein, aber die Ansätze sind schon da. Ab WANN darf sich KünstlerIn das erlauben ? Ab einem gewissen “Bekanntheitsgrad”?
Oder einfach drauf los ? Für mich gilt schon einige Zeit, dass ich Wut , Trauer, ect. malen kann, aber mit einer anderen Farbgebung. Das muss nicht schwarz, weiß, rot sein, meine Lieblichkeit , trotz der derben Bildsprache , wird durch ihre Farbigkeit wieder aufgegriffen, das zu brutale aufgehoben. Gebe ich durch die Farbwahl den Werken ihre Weiblichkeit ? Was darf ich dem Betrachter als KünstlerIN zumuten ?
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Vorn “darf” darf in der Kunst keine Rede sein.
Authenzität heißt doch eigentlich nicht mehr, als die Gefühle, die da sind, so exakt wie möglich wieder zu geben. Das umzusetzen führt uns ja täglich an Schwierigekeiten, die es zu überwinden gilt.
Ich denke am wenigsten kann man doch hier eine Selbstkontrolle gebrauchen. Oder gut, wenn man diese spürt, bin ich der Meinung, sollte man sie überwinden. Dahinter liegt dann doch die Art von Freiheit, um die es in der Kunst geht.
Ob es andere Arten der Empfindung zwischen Männern und Frauen gibt? Okay, ich denke schon. Aber wenn Du Deine Empfindung so klar wie Dir möglich rüberbringst, wird dieser Unterschied ohnehin einfliessen.
Und keine Angst vor Aggressionen. Wut kann sehr reinigend sein, auch für den Betrachter.
Und seit wann sind Frauen nicht wütend
Michael Strogies - 21. März 2009 um 11:32 Uhr
Mona Schwenker - 30. März 2009 um 09:22 Uhr