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	<title>Kommentare zu: Mona Schwenker : und noch etwas brennt in mir&#8230;</title>
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	<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 09:45:38 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Mona Schwenker</title>
		<link>http://www.spursuche.de/2009/04/01/und-noch-etwas-brennt-in-mir/#comment-378</link>
		<dc:creator>Mona Schwenker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2009 19:01:55 +0000</pubDate>
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		<description>;-)) bis Morgen ...Lg, mona</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>;-)) bis Morgen &#8230;Lg, mona</p>
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		<title>Von: Gregor - Du weißt wer ich bin</title>
		<link>http://www.spursuche.de/2009/04/01/und-noch-etwas-brennt-in-mir/#comment-377</link>
		<dc:creator>Gregor - Du weißt wer ich bin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2009 16:08:25 +0000</pubDate>
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		<description>Jede Art von abhängiger Beschäftigung ist eine Art von Prostitution, die der Mitarbeiter ausübt um sein Überleben zu sichern.Es gibt doch dieses alte Sprichwort: Dessen Brot man isst, dessen Lied man singt - so ist es in allen Unternehmen - sowohl für den Beschäftigte an der Werkbank als auch für Manager. Gerade in schwierigen Zeiten traut sich kein Mitarbeiter seinen Chef entgegenzureden. Der Chef muss sich aber wiederum den Markt anpassen, was durchaus auch eine Form der Prostitution ist/sein kann- denk daran was heute z.B. alles unter dem Gesichtspunkt CO2 verkauft wird - da muss man einfach mit, egal ob aus Überzeugung oder Notwendigkeit. Künster sind selbstständig und somit ihr eigener Herr/Frau. Wenn sie sich anpassen müssen, dann nur an den Markt. Das ist aber dann eine eigene Entscheidung und nicht das erniedrigende Anbiedern an seinen Vorarbeiter, den Meister, bis hinauf zum Chef, das in der Praxis der kleine Arbeiter oft machen muss, denn das ist die einzige Form von wahrer Prostitution - gleich zusetzen mit  drogensüchtigen Prostituierten, die für ihre Tagesration und zum Wohl des Zuhälters af den Strassenstrich gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Art von abhängiger Beschäftigung ist eine Art von Prostitution, die der Mitarbeiter ausübt um sein Überleben zu sichern.Es gibt doch dieses alte Sprichwort: Dessen Brot man isst, dessen Lied man singt - so ist es in allen Unternehmen - sowohl für den Beschäftigte an der Werkbank als auch für Manager. Gerade in schwierigen Zeiten traut sich kein Mitarbeiter seinen Chef entgegenzureden. Der Chef muss sich aber wiederum den Markt anpassen, was durchaus auch eine Form der Prostitution ist/sein kann- denk daran was heute z.B. alles unter dem Gesichtspunkt CO2 verkauft wird - da muss man einfach mit, egal ob aus Überzeugung oder Notwendigkeit. Künster sind selbstständig und somit ihr eigener Herr/Frau. Wenn sie sich anpassen müssen, dann nur an den Markt. Das ist aber dann eine eigene Entscheidung und nicht das erniedrigende Anbiedern an seinen Vorarbeiter, den Meister, bis hinauf zum Chef, das in der Praxis der kleine Arbeiter oft machen muss, denn das ist die einzige Form von wahrer Prostitution - gleich zusetzen mit  drogensüchtigen Prostituierten, die für ihre Tagesration und zum Wohl des Zuhälters af den Strassenstrich gehen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Mona Schwenker</title>
		<link>http://www.spursuche.de/2009/04/01/und-noch-etwas-brennt-in-mir/#comment-196</link>
		<dc:creator>Mona Schwenker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 10:40:10 +0000</pubDate>
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		<description>:-)) wie schön,d ass du beim nachdenken doch noch drauf gekommen bist , 

denn : ich schrieb schon ganz zu Anfang: dass diese Frauen SELBSTSTÄNDIG arbeiten, also keine Rede von gezwungen werden, Stricher, Zuhältern ect. - reine Selbstbestimmung von dem WAS sie da tun und WIE sie es tun .... 
Im letzten Absatz  distanzierte ich mich ausdrücklich von denen , die dazu gezwungen werden, egal aus welchem Grund, und verwies darauf, das ja auch in der Kunst niemand gezwungen wird..

Und die Welt geht eh nicht unter Michele... mach diir keine Sorgen :-)) 






Hallo Priska 

interessant das du, ich und auch schon zu Anfagng Karin irgendwie anders darüber denken. Und der negative Touch... Erniedrigung... wo kommt denn der her ?  Und wer erniedrigt, wenn überhaupt , wen ? Denkt der Mann etwa er erniedrigt die Frau ?  - die sehr wohl weiß was sie da will und tut ....Ist er nicht der Erniedrigte ? :-)) 

Ich sehe weder einen negativen Touch noch eine Erniedrigung in diesem Begriff.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>:-)) wie schön,d ass du beim nachdenken doch noch drauf gekommen bist , </p>
<p>denn : ich schrieb schon ganz zu Anfang: dass diese Frauen SELBSTSTÄNDIG arbeiten, also keine Rede von gezwungen werden, Stricher, Zuhältern ect. - reine Selbstbestimmung von dem WAS sie da tun und WIE sie es tun &#8230;.<br />
Im letzten Absatz  distanzierte ich mich ausdrücklich von denen , die dazu gezwungen werden, egal aus welchem Grund, und verwies darauf, das ja auch in der Kunst niemand gezwungen wird..</p>
<p>Und die Welt geht eh nicht unter Michele&#8230; mach diir keine Sorgen :-)) </p>
<p>Hallo Priska </p>
<p>interessant das du, ich und auch schon zu Anfagng Karin irgendwie anders darüber denken. Und der negative Touch&#8230; Erniedrigung&#8230; wo kommt denn der her ?  Und wer erniedrigt, wenn überhaupt , wen ? Denkt der Mann etwa er erniedrigt die Frau ?  - die sehr wohl weiß was sie da will und tut &#8230;.Ist er nicht der Erniedrigte ? :-)) </p>
<p>Ich sehe weder einen negativen Touch noch eine Erniedrigung in diesem Begriff.</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael Strogies</title>
		<link>http://www.spursuche.de/2009/04/01/und-noch-etwas-brennt-in-mir/#comment-193</link>
		<dc:creator>Michael Strogies</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 08:21:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spursuche.de/?p=213#comment-193</guid>
		<description>Hi Priska


es gibt da ja so unterschiedliche Lebensentwürfe. Einmal gibt es, um bei der Kunst zu bleiben, eine Skala von 0-100 auf der ich als Macher entscheiden kann, wieviel ich von meinen intimen Gefühlen preisgeben will. Das hat nichts mit Authenzität zu tun. Im Augenblick lese ich wieder sehr viel über Roy Lichtenstein, der z.B. dieses Thema weitgehend aus seinem Werk ausgeschlossen hat.
Natürlich ist es so, wenn man mit surrealistischen Inhalten arbeitet, Traumbilder und assoziative Konnotationen verwendet, man manchmal auch mehr preisgibt, als einem in dem Prozess des Machens vielleicht bewußt ist. Aber auch hierzu entscheidet man sich bewußt.

Der zweite ist der Punkt was den Umgang mit Öffentlichkeit angeht. Auch hier gibt es eben die Skala von-bis, auf der sich jeder seinen persönlichen Standpunkt wählen kann. Auftritt ist immer auch Inszenierung.

Und dann gibt es noch die persönlich Befindlichkeit. Der eine fühlt sich besser, wenn er souverän und dominant in der Öffentlichkeit auftritt, andere suchen eben auch Erniedrigung.

Es gibt soviele weiche Faktoren in dem Spiel, daß sich hier jeder seine persönliche "Einstellung" der Regler wählen kann und sollte.
 Ich glaube nicht, daß es hier eine für alle gültige Rezeptur gibt.

Ein weiterer Punkt ist dann auch noch, der ist mir heute nacht zu dem Thema  aufgefallen, wieweit ich gezwungen bin, für den Verkauf zu produzieren. Also sprich, muß ich hier den ständigen Seelenstriptease machen, um am Ende finanziell zurecht zu kommen. Der ökonomische Druck kann auch dazu führen, daß ich in das Gefühl komme, etwas machen zu müssen, was meiner Kontrolle entgleitet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Priska</p>
<p>es gibt da ja so unterschiedliche Lebensentwürfe. Einmal gibt es, um bei der Kunst zu bleiben, eine Skala von 0-100 auf der ich als Macher entscheiden kann, wieviel ich von meinen intimen Gefühlen preisgeben will. Das hat nichts mit Authenzität zu tun. Im Augenblick lese ich wieder sehr viel über Roy Lichtenstein, der z.B. dieses Thema weitgehend aus seinem Werk ausgeschlossen hat.<br />
Natürlich ist es so, wenn man mit surrealistischen Inhalten arbeitet, Traumbilder und assoziative Konnotationen verwendet, man manchmal auch mehr preisgibt, als einem in dem Prozess des Machens vielleicht bewußt ist. Aber auch hierzu entscheidet man sich bewußt.</p>
<p>Der zweite ist der Punkt was den Umgang mit Öffentlichkeit angeht. Auch hier gibt es eben die Skala von-bis, auf der sich jeder seinen persönlichen Standpunkt wählen kann. Auftritt ist immer auch Inszenierung.</p>
<p>Und dann gibt es noch die persönlich Befindlichkeit. Der eine fühlt sich besser, wenn er souverän und dominant in der Öffentlichkeit auftritt, andere suchen eben auch Erniedrigung.</p>
<p>Es gibt soviele weiche Faktoren in dem Spiel, daß sich hier jeder seine persönliche &#8220;Einstellung&#8221; der Regler wählen kann und sollte.<br />
 Ich glaube nicht, daß es hier eine für alle gültige Rezeptur gibt.</p>
<p>Ein weiterer Punkt ist dann auch noch, der ist mir heute nacht zu dem Thema  aufgefallen, wieweit ich gezwungen bin, für den Verkauf zu produzieren. Also sprich, muß ich hier den ständigen Seelenstriptease machen, um am Ende finanziell zurecht zu kommen. Der ökonomische Druck kann auch dazu führen, daß ich in das Gefühl komme, etwas machen zu müssen, was meiner Kontrolle entgleitet.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Priska</title>
		<link>http://www.spursuche.de/2009/04/01/und-noch-etwas-brennt-in-mir/#comment-192</link>
		<dc:creator>Priska</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 19:28:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spursuche.de/?p=213#comment-192</guid>
		<description>ich finde das wirklich eine interessante Gedankenanregung.... Prostiution oder nicht Prostitution?

Nach reiflicher Überlegung, und während dem ich eine 'zur Schaustellung' von Barbra Streisand sehe (Konzert 2006), kommt es wohl drauf an, ob ich dem Begriff 'Prostitution' den negativen Beigeschmeck der Erniedrigung mitgebe oder eben nicht. Wenn ich mich prostituiere und ich mich dabei gut fühle, es zu mir passt, ich von innen überzeugt bin, dass ich das, was ich tue, aus überzeugung ausübe und dafür Geld bekomme, ist ja nichts negatives dabei. (Und es gibt sicher auch sich prostituierende, die ihre Arbeit aus Überzeugung und mit Zufriedenheit ausüben).
Aber sobald ich nicht mehr überzeugt bin und es mir dabei sogar (sorry) 'beschissen' geht und ich dafür Geld verlange/bekomme und vielleicht sogar ein Stück meiner Seele, meiner innersten Überzeugung sozusagen 'vergewaltige' und somit mich als Mensch erniedrige. naja, dann ist da eben dieser negative Beigeschmack. 

vielleicht also braucht es eine Definition, ob bei der Prostitution automatisch die Erniedirigung mitschwingen soll???</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich finde das wirklich eine interessante Gedankenanregung&#8230;. Prostiution oder nicht Prostitution?</p>
<p>Nach reiflicher Überlegung, und während dem ich eine &#8216;zur Schaustellung&#8217; von Barbra Streisand sehe (Konzert 2006), kommt es wohl drauf an, ob ich dem Begriff &#8216;Prostitution&#8217; den negativen Beigeschmeck der Erniedrigung mitgebe oder eben nicht. Wenn ich mich prostituiere und ich mich dabei gut fühle, es zu mir passt, ich von innen überzeugt bin, dass ich das, was ich tue, aus überzeugung ausübe und dafür Geld bekomme, ist ja nichts negatives dabei. (Und es gibt sicher auch sich prostituierende, die ihre Arbeit aus Überzeugung und mit Zufriedenheit ausüben).<br />
Aber sobald ich nicht mehr überzeugt bin und es mir dabei sogar (sorry) &#8216;beschissen&#8217; geht und ich dafür Geld verlange/bekomme und vielleicht sogar ein Stück meiner Seele, meiner innersten Überzeugung sozusagen &#8216;vergewaltige&#8217; und somit mich als Mensch erniedrige. naja, dann ist da eben dieser negative Beigeschmack. </p>
<p>vielleicht also braucht es eine Definition, ob bei der Prostitution automatisch die Erniedirigung mitschwingen soll???</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: michele</title>
		<link>http://www.spursuche.de/2009/04/01/und-noch-etwas-brennt-in-mir/#comment-190</link>
		<dc:creator>michele</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 16:48:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spursuche.de/?p=213#comment-190</guid>
		<description>Kann schon sein,dass dies hier die völlig ungeeignete Ebene ist,aber es ist nun mal die auf der das Thema angesprochen wurde.Ich versuche jetzt und hier ein letztes Statement:
Nein!Ich finde nicht ,dass ICH mich als Künstler prostituiere,d.h. nicht mehr und nicht weniger als jeder arbeitende Mensch auch.
Ich bin fest davon überzeugt,dass auch andere Menschen in anderen Berufen ihr Innerstes geben und zu geben bereit sind.Und ja!Das kann auch ein Postbote sein!Ebenso fest bin ich davon überzeugt ,dass es Herrscharen von "seelenlosen" Künstlern gab und gibt.
Das Du ,Mona,nicht zu dieser Gruppe gehörst steht ausser Frage und ,dass ich dir an dieser Stelle so garnicht folgen kann ist nicht der Untergang der Welt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann schon sein,dass dies hier die völlig ungeeignete Ebene ist,aber es ist nun mal die auf der das Thema angesprochen wurde.Ich versuche jetzt und hier ein letztes Statement:<br />
Nein!Ich finde nicht ,dass ICH mich als Künstler prostituiere,d.h. nicht mehr und nicht weniger als jeder arbeitende Mensch auch.<br />
Ich bin fest davon überzeugt,dass auch andere Menschen in anderen Berufen ihr Innerstes geben und zu geben bereit sind.Und ja!Das kann auch ein Postbote sein!Ebenso fest bin ich davon überzeugt ,dass es Herrscharen von &#8220;seelenlosen&#8221; Künstlern gab und gibt.<br />
Das Du ,Mona,nicht zu dieser Gruppe gehörst steht ausser Frage und ,dass ich dir an dieser Stelle so garnicht folgen kann ist nicht der Untergang der Welt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Strogies</title>
		<link>http://www.spursuche.de/2009/04/01/und-noch-etwas-brennt-in-mir/#comment-189</link>
		<dc:creator>Michael Strogies</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 15:27:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spursuche.de/?p=213#comment-189</guid>
		<description>Hallo Mona,

ich glaube nicht, daß das persönliche Empfinden davon abhängig ist, wielange man eine Tätigkeit ausübt, sondern nur in welcher Form. Wie ich schon geschrieben habe, gibt es viele Wege, künstlerisch tätig zu sein, und seine Arbeiten zu entwickeln. Und es gibt viele Wege, seine Arbeiten zu präsentieren.

Da muß sich jeder seinen Weg suchen, zu seinen Inhalten zu kommen, und seinen Weg umzusetzen. 

Ich erinnere mich vor Jahren an Ausstellungen in Oberhausen und Essen, wo ich in ähnlicher Situation war. Ich habe damals eine Reihe von Akten ausgestellt.

Natürlich kamen dann auch die ein oder anderen schlüpfrigen Fragen zu Hintergründen der Entstehung der Bilder.

Das Ganze war mir etwas unangenehm, was mich dann bewogen hat, diese Bilder ersteinmal nicht mehr ausstellen zu wollen.

Was nicht heißt, daß ich nicht weiter solche Bilder produziert habe.

Heute sehe ich das Ganze wieder anders, weil letztlich auch mein Standing ein anderes geworden ist.

Durch meine Tätigkeit in der Musikerbetreuung habe ich hier auch sehr viel mitgenommen, wie Künstler  sich bei einer Performance öffnen können, und dabei trotzdem bei sich selber bleiben.

Es liegt vielleicht auch am Metier der bildenden Kunst, daß die Künstler hier auf diese Situation  nicht vorbereitet sind/werden. Bei Gesang und Schauspiel gehört das klar zum Job.  Auch Interviewtraining gehört zur Ausbildung oder zum Coaching von Musikern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Mona,</p>
<p>ich glaube nicht, daß das persönliche Empfinden davon abhängig ist, wielange man eine Tätigkeit ausübt, sondern nur in welcher Form. Wie ich schon geschrieben habe, gibt es viele Wege, künstlerisch tätig zu sein, und seine Arbeiten zu entwickeln. Und es gibt viele Wege, seine Arbeiten zu präsentieren.</p>
<p>Da muß sich jeder seinen Weg suchen, zu seinen Inhalten zu kommen, und seinen Weg umzusetzen. </p>
<p>Ich erinnere mich vor Jahren an Ausstellungen in Oberhausen und Essen, wo ich in ähnlicher Situation war. Ich habe damals eine Reihe von Akten ausgestellt.</p>
<p>Natürlich kamen dann auch die ein oder anderen schlüpfrigen Fragen zu Hintergründen der Entstehung der Bilder.</p>
<p>Das Ganze war mir etwas unangenehm, was mich dann bewogen hat, diese Bilder ersteinmal nicht mehr ausstellen zu wollen.</p>
<p>Was nicht heißt, daß ich nicht weiter solche Bilder produziert habe.</p>
<p>Heute sehe ich das Ganze wieder anders, weil letztlich auch mein Standing ein anderes geworden ist.</p>
<p>Durch meine Tätigkeit in der Musikerbetreuung habe ich hier auch sehr viel mitgenommen, wie Künstler  sich bei einer Performance öffnen können, und dabei trotzdem bei sich selber bleiben.</p>
<p>Es liegt vielleicht auch am Metier der bildenden Kunst, daß die Künstler hier auf diese Situation  nicht vorbereitet sind/werden. Bei Gesang und Schauspiel gehört das klar zum Job.  Auch Interviewtraining gehört zur Ausbildung oder zum Coaching von Musikern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mona Schwenker</title>
		<link>http://www.spursuche.de/2009/04/01/und-noch-etwas-brennt-in-mir/#comment-188</link>
		<dc:creator>Mona Schwenker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 14:51:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spursuche.de/?p=213#comment-188</guid>
		<description>Ups, muss nochmal etwas ergänzen: Ich denke , dass hier so verschiedene Meinungen ankommen liegt hauptsächlich daran, wer , wie lange in welcher Form der Kunst verbunden ist , sie lebt und erlebt und in und mit ihr arbeitet und welche Ziele man damit noch hat. Wenn ihr Authentizität meint, wo ist diese dann in euren Werken ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ups, muss nochmal etwas ergänzen: Ich denke , dass hier so verschiedene Meinungen ankommen liegt hauptsächlich daran, wer , wie lange in welcher Form der Kunst verbunden ist , sie lebt und erlebt und in und mit ihr arbeitet und welche Ziele man damit noch hat. Wenn ihr Authentizität meint, wo ist diese dann in euren Werken &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mona Schwenker</title>
		<link>http://www.spursuche.de/2009/04/01/und-noch-etwas-brennt-in-mir/#comment-187</link>
		<dc:creator>Mona Schwenker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 14:34:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spursuche.de/?p=213#comment-187</guid>
		<description>Hallo Michele

:-)) davon Stricher "Nutten" , sprach ich auch nicht ! Im Gegenteil, der letzte Absatz distanzierte sich gerade dazu ! Irgendwie scheint das Thema zu kompliziert, als das man dies per Schriftform hier weiterführt.

Und an Michael:
"Vielleicht solltest Du einfach mal Dein Tun überdenken, denn Du scheinst dich nicht wirklich gut dabei zu fühlen...."  

Nein, Danke, ich fühl mich BESTENS :-)) 

"Vielleicht hast Du hier einfach noch nicht Deine Abgrenzung gefunden"

Die will ich gar nicht haben die Abgrenzung !  Ich bin ich, und meine Bilder sind ich und das ist gut so und soll zusammengehören ! 

Ich fände es genial, wenn endlich mal Robert oder auch Frank mit einsteigen würden, die die Sache im übrigen genauso sehen wie ich :-))

Allerdings im Real Life BESPROCHEN und nicht in Worten hier zum Ausdruck gebracht !!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Michele</p>
<p>:-)) davon Stricher &#8220;Nutten&#8221; , sprach ich auch nicht ! Im Gegenteil, der letzte Absatz distanzierte sich gerade dazu ! Irgendwie scheint das Thema zu kompliziert, als das man dies per Schriftform hier weiterführt.</p>
<p>Und an Michael:<br />
&#8220;Vielleicht solltest Du einfach mal Dein Tun überdenken, denn Du scheinst dich nicht wirklich gut dabei zu fühlen&#8230;.&#8221;  </p>
<p>Nein, Danke, ich fühl mich BESTENS :-)) </p>
<p>&#8220;Vielleicht hast Du hier einfach noch nicht Deine Abgrenzung gefunden&#8221;</p>
<p>Die will ich gar nicht haben die Abgrenzung !  Ich bin ich, und meine Bilder sind ich und das ist gut so und soll zusammengehören ! </p>
<p>Ich fände es genial, wenn endlich mal Robert oder auch Frank mit einsteigen würden, die die Sache im übrigen genauso sehen wie ich :-))</p>
<p>Allerdings im Real Life BESPROCHEN und nicht in Worten hier zum Ausdruck gebracht !!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Strogies</title>
		<link>http://www.spursuche.de/2009/04/01/und-noch-etwas-brennt-in-mir/#comment-186</link>
		<dc:creator>Michael Strogies</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 14:25:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spursuche.de/?p=213#comment-186</guid>
		<description>Hallo Mona,

ehrlich gesagt verstehe ich den Vergleich auch nicht wirklich. 

Vielleicht solltest Du einfach mal Dein Tun überdenken, denn Du scheinst dich nicht wirklich gut dabei zu fühlen. Es gibt ja viele Wege nach Rom, und es gibt genauso Künstler, die entweder gar nicht ausstellen, oder einfach bei Ausstellungen nicht zugegen sind.

Auch ich habe hier eine ganz andere Einstellung zu meinem Tun als Künstler. Aber das hat natürlich auch inhaltlich mit der konkreten Arbeit zu tun.

Als Beispiel: Wenn ich als Buchautor mich dafür entscheide, nur Tagebücher zu schreiben, lege ich natürlich mein innerstes offen. Ich kann aber genauso die Geschichten auf andere Personen übertragen, und mich somit ein wenig aus dem Schussfeld ziehen. Das hat mit Qualität nichts zu tun.

Natürlich hat jede künstlerische Arbeit mit Gefühlen, eigenen Gedanken etc zu tun. Aber jeder Künstler hat für sich auch die Möglichkeit, eine Grenze zu ziehen, wieviel er von sich preisgibt. 

Vielleicht hast Du hier einfach noch nicht Deine Abgrenzung gefunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Mona,</p>
<p>ehrlich gesagt verstehe ich den Vergleich auch nicht wirklich. </p>
<p>Vielleicht solltest Du einfach mal Dein Tun überdenken, denn Du scheinst dich nicht wirklich gut dabei zu fühlen. Es gibt ja viele Wege nach Rom, und es gibt genauso Künstler, die entweder gar nicht ausstellen, oder einfach bei Ausstellungen nicht zugegen sind.</p>
<p>Auch ich habe hier eine ganz andere Einstellung zu meinem Tun als Künstler. Aber das hat natürlich auch inhaltlich mit der konkreten Arbeit zu tun.</p>
<p>Als Beispiel: Wenn ich als Buchautor mich dafür entscheide, nur Tagebücher zu schreiben, lege ich natürlich mein innerstes offen. Ich kann aber genauso die Geschichten auf andere Personen übertragen, und mich somit ein wenig aus dem Schussfeld ziehen. Das hat mit Qualität nichts zu tun.</p>
<p>Natürlich hat jede künstlerische Arbeit mit Gefühlen, eigenen Gedanken etc zu tun. Aber jeder Künstler hat für sich auch die Möglichkeit, eine Grenze zu ziehen, wieviel er von sich preisgibt. </p>
<p>Vielleicht hast Du hier einfach noch nicht Deine Abgrenzung gefunden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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