es gibt viele sauren äpfel, in die man immer wieder mal beißen muss, einer davon ist z.b. die selbstvermarktung!
hatte jetzt einfach auch lust, bei den selbstportraits mitzumachen!
18 Antworten zu “Karin Rindler - selbst mit saurem apfel”
“Lust” ist eine der Triebfedern der Kunst;) und Vielfalt(auch der Stile)hilft gegen Einfalt!
Karin, ich bekomme Hunger! Was ich mich allerdings Frage, warum Frauen immer mit dem Apfel hantieren, das soll schon zu viel Ungemach geführt haben ;-).
Wenn ich die story richtig in Erinnerung habe, hat Eva in den Apfel gebissen….und den nicht so genießerisch aufgegessen
Aber wenn die Erkenntnis der Selbstvermarktung für Dich der Verweis aus dem Paradies ist… was für ein Paradies ist das, wenn man dort keine Äpfel essen darf Oder keine Erkenntnis haben darf.
Ist Paradies dann nicht auch ein wenig wie ein Gefängnis?
das paradies an sich ist ja wohl auch immer der ort, an dem viele sein möchten, wenn sie glauben, dass es dort besser wäre, als da, wo sie gerade sind. von daher gibt es meiner meinung nach keine einschränkendere definition für DAS paradies.
karin, der saure apfel (vermarktung) wird irgendwann aufgegessen sein und der magen wird sich freuen.
think positive
übrigens: ich habe noch ein paar tage lang das vergnügen, dieses werk in natura vor mir zu haben und werde es vermissen …
In einem meiner Cartoons habe ich einmal einen Gangsterboss sagen lassen´: “Wenn du deinen Feind vernichten willst, erfüll ihm seine Träume”.
Damit wollte ich fragen, was wohl passiert, wenn man das Paradies einmal erreicht haben sollte. Als Jugendlicher war es mein Traum, Cartoons zu zeichnen. Nach dem 6ten Band wurden es schlaflose Nächte, weil der Druck zu groß war.
Ist das Paradies immer das, wo wir gerade noch nicht sind? Wie der Horizont, der mitwandert?
Und was Eigenvermarktung angeht……ich glaube nicht, daß das irgendwann gegessen sein wird. Die Praxis zeigt mir, daß die, die es erfolgreich hinter sich gebracht haben, nicht mehr davon lassen wollen, weil sie sich eine große Unabhängigkeit erarbeitet haben. Ich glaube, daß da eher der Appetit beim Essen wächst
Und sind saure Äpfel nicht auch anregender als süße?
ja, michael, das stimmt, und das will ich letzlich auch damit sagen: der biss in den sauren apfel kann letztendlich schmackhafter sein als der in den süssen, widerstände zu überwinden ist zwar manchmal weniger süss, aber auf dauer wird man immer stärker.
also, ich habe mich eigentlich nie davor gedrückt, reinzubeißen.
aber manchmal wär es schon schöner, weniger dafür und mehr zeit fürs küsntlerische arbeiten zu haben …
zum thema paradies:
ich halte mich an lao tse, der sagte:
jeder der weiß, dass er genug hat, ist reich!
ich glaube nur an das paradies, das in einem selbst liegt, es ist eher eine art inneres, nicht äußeres gleichgewicht, das eigentlich immer nur für augenblicke da ist.
Ich hatte mich anfangs auch gewundert, Karin. denn so wirklich unglücklich siehst du auf dem Bild nicht aus. Und wie schon beschrieben.. das Sprichwort sagt, in den sauren Apfel beissen, nicht iihn genüsslich aufessen
Was Dein Zitat angeht bin auch ich voll und ganz bei Dir. Die Jagd nach den “äußeren” Paradiesen hat uns das Grösser-Schneller-Besser beschert, das uns die Probleme bereitet hat, die wir heute haben.
hochachtung, karin
dein grafisch-malerisches talent ist unbestritten ersichtlich.
und der text - ja ein schmunzel kommt da auf
und mir zieht sich das wasser im mund zusammen….
und dir…
neben sauren sollen die süßen momente dich ereilen.
Respekt, tolle Arbeiten.
Ich war auf Ihrer Homepage zu Gast.
Ich bin gerade hier mich in der Spursuche kundig zu machen.
Ihre Bilder sind mir besonders aufgefallen.
Ich bin auf weiteres gespannt
Sie haben eigenen Stil ohne langweilig zu werden.
Und Ihre Geschichten sind einfach liebevoll , auch mit Ironie umgesetzt.
Ich bin kein Kunstkenner, nur Kunstliebhaber, also schreibe aus dem Bauch heraus.
Dieser Beitrag wurde am 2. April 2009 um 09:41 Uhr veröffentlicht
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“Lust” ist eine der Triebfedern der Kunst;) und Vielfalt(auch der Stile)hilft gegen Einfalt!
michele - 2. April 2009 um 10:09 Uhr
Karin, ich bekomme Hunger! Was ich mich allerdings Frage, warum Frauen immer mit dem Apfel hantieren, das soll schon zu viel Ungemach geführt haben ;-).
Cornelius - 2. April 2009 um 10:22 Uhr
hat vor- aber auch nachteile!
das paradies hat trotzdem platz für beide!
ja, michele, das wäre toll, könnte man auf diese art und weise die einfalt in der welt beseitigen!
Karin Rindler - 2. April 2009 um 10:34 Uhr
Wenn ich die story richtig in Erinnerung habe, hat Eva in den Apfel gebissen….und den nicht so genießerisch aufgegessen
Aber wenn die Erkenntnis der Selbstvermarktung für Dich der Verweis aus dem Paradies ist… was für ein Paradies ist das, wenn man dort keine Äpfel essen darf
Oder keine Erkenntnis haben darf.
Ist Paradies dann nicht auch ein wenig wie ein Gefängnis?
Michael Strogies - 2. April 2009 um 10:52 Uhr
Ist Paradies dann nicht auch ein wenig wie ein Gefängnis?
Jeder “Raum” , jeder “Ort” kann zu dem werden, wenn man sich nicht mehr beWEGt, oder irgendwie “lebendig tot ist” … grusel grusel …
Schnell zurück….
Mona Schwenker - 2. April 2009 um 12:33 Uhr
das paradies an sich ist ja wohl auch immer der ort, an dem viele sein möchten, wenn sie glauben, dass es dort besser wäre, als da, wo sie gerade sind. von daher gibt es meiner meinung nach keine einschränkendere definition für DAS paradies.
karin, der saure apfel (vermarktung) wird irgendwann aufgegessen sein und der magen wird sich freuen.
think positive
übrigens: ich habe noch ein paar tage lang das vergnügen, dieses werk in natura vor mir zu haben und werde es vermissen …
barbara-rapp - 3. April 2009 um 12:15 Uhr
In einem meiner Cartoons habe ich einmal einen Gangsterboss sagen lassen´: “Wenn du deinen Feind vernichten willst, erfüll ihm seine Träume”.
Damit wollte ich fragen, was wohl passiert, wenn man das Paradies einmal erreicht haben sollte. Als Jugendlicher war es mein Traum, Cartoons zu zeichnen. Nach dem 6ten Band wurden es schlaflose Nächte, weil der Druck zu groß war.
Ist das Paradies immer das, wo wir gerade noch nicht sind? Wie der Horizont, der mitwandert?
Und was Eigenvermarktung angeht……ich glaube nicht, daß das irgendwann gegessen sein wird. Die Praxis zeigt mir, daß die, die es erfolgreich hinter sich gebracht haben, nicht mehr davon lassen wollen, weil sie sich eine große Unabhängigkeit erarbeitet haben. Ich glaube, daß da eher der Appetit beim Essen wächst
Und sind saure Äpfel nicht auch anregender als süße?
Michael Strogies - 3. April 2009 um 20:44 Uhr
ja, michael, das stimmt, und das will ich letzlich auch damit sagen: der biss in den sauren apfel kann letztendlich schmackhafter sein als der in den süssen, widerstände zu überwinden ist zwar manchmal weniger süss, aber auf dauer wird man immer stärker.
also, ich habe mich eigentlich nie davor gedrückt, reinzubeißen.
aber manchmal wär es schon schöner, weniger dafür und mehr zeit fürs küsntlerische arbeiten zu haben …
zum thema paradies:
ich halte mich an lao tse, der sagte:
jeder der weiß, dass er genug hat, ist reich!
ich glaube nur an das paradies, das in einem selbst liegt, es ist eher eine art inneres, nicht äußeres gleichgewicht, das eigentlich immer nur für augenblicke da ist.
Karin Rindler - 3. April 2009 um 21:13 Uhr
“Und sind saure Äpfel nicht auch anregender als süße?”
Irgendwie wirlich “leckerer” diese sauren Äpfel
Im Ernst: was wären wir denn ohne sie ? Zuviel Süßkram macht Bauchweh !
An Karin, das Zitat ist wunderbar, genau so ist es !
Mona Schwenker - 3. April 2009 um 23:57 Uhr
Ich hatte mich anfangs auch gewundert, Karin. denn so wirklich unglücklich siehst du auf dem Bild nicht aus. Und wie schon beschrieben.. das Sprichwort sagt, in den sauren Apfel beissen, nicht iihn genüsslich aufessen
Was Dein Zitat angeht bin auch ich voll und ganz bei Dir. Die Jagd nach den “äußeren” Paradiesen hat uns das Grösser-Schneller-Besser beschert, das uns die Probleme bereitet hat, die wir heute haben.
Michael Strogies - 4. April 2009 um 08:48 Uhr
hochachtung, karin
dein grafisch-malerisches talent ist unbestritten ersichtlich.
und der text - ja ein schmunzel kommt da auf
und mir zieht sich das wasser im mund zusammen….
und dir…
neben sauren sollen die süßen momente dich ereilen.
mARTina - 11. Juni 2009 um 22:19 Uhr
danke martina, oh ja, die süssen und die sauren, die fallen einem einfach so zu - aber am liebsten sind mir die süss-sauren!
Karin - 11. Juni 2009 um 22:29 Uhr
ps. ich darf gar nicht laut sagen, was mich dazu animiert hat, dieses bild zu malen …
Karin - 11. Juni 2009 um 22:31 Uhr
Du darfst ruhig flüstern. Wir sind ja hier unter uns, und erzählen es auch nicht weiter ;-))
Michael Strogies - 12. Juni 2009 um 14:08 Uhr
also: im flüsterton: es hat was mit dem zu tun worüber der gute billyboy einst gestolpert ist!
Karin - 12. Juni 2009 um 15:32 Uhr
Achso…..Du meinst sein Saxophonspiel
Michael Strogies - 15. Juni 2009 um 15:45 Uhr
Karin - 15. Juni 2009 um 18:03 Uhr
Respekt, tolle Arbeiten.
Ich war auf Ihrer Homepage zu Gast.
Ich bin gerade hier mich in der Spursuche kundig zu machen.
Ihre Bilder sind mir besonders aufgefallen.
Ich bin auf weiteres gespannt
Sie haben eigenen Stil ohne langweilig zu werden.
Und Ihre Geschichten sind einfach liebevoll , auch mit Ironie umgesetzt.
Ich bin kein Kunstkenner, nur Kunstliebhaber, also schreibe aus dem Bauch heraus.
andreas - 4. Dezember 2009 um 14:54 Uhr