Maler und Ehrgeiz
Wir sprechen über gewisse Maler von heute(oder von wann immer),die sich auf die Malerei setzen wie auf ein Rennpferd,das sie ihr Leben lang mit der peitsche vorwärtstreiben,bis ins Ziel.Dann sind sie “arriviert”…Oder sie stürzen noch vor dem Ziel ab.Picasso sagt:
“Das ist sehr gut.Warum nicht?Ärgerlich ist daran nur,daß es Maler sind.In einem Büro ehrgeizig zu sein,ist ausgezeichnet.Schließlich kann man Bürochef werden.Aber was wird aus Malern?…Am Ende sind sie nicht einmal mehr Maler…”
aus:Der Zauberer von Notre Dame de Vie /Helene Parmelin /Paris 1966
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Das sind Phasen, die wahrscheinlich jeder creative mal durchspielt haben muß. Wenn Du Musiker bist, stellst du irgendwann anhand Deine Terminkalenders fest, daß du eigentlich mehr auf Promo warst, als tatsächlich Musik gemacht zu haben.
Als ich Zeichentrick gemacht habe, hatte ich irgendwann Leute, die für mich zeichneten, ich selber saß eigentlich mehr beim Kunden. Als ich Cartoons gemacht habe, habe ich sehr viel Abwicklungs und Vertriebsfragen zu handeln gehabt, während andere die Zeichnungen (okay, ich hatte sie wenigstens gezeichnet) coloriert haben.
Naja, und die modernen Künstlerwerkstätten……wer macht da eigentlich was?
Michael Strogies - 23. April 2009 um 17:38 Uhr
Ich habe diese kleine,belegte(!),Geschichte nicht grundlos eingestellt.Sie soll uns einfach nur wach halten und daran erinnern worum es in erster Linie geht oder gehen sollte:”Um die Kunst,respektive hier,die Malerei.”
Gerade nach dem erfolgreichen Spass(siehe:Die Spursuche besetzt…)der letzten Tage,darf einer wie Picasso uns ja ruhig an unsere Arbeit gemahnen;).
michele - 24. April 2009 um 07:42 Uhr