Spursuche am 2. Mai in Aachen

Silvia Dias, Version 1.1
Eigentlich das Verfahren, wie ich es auch schon neulich bei “What about Roy” http://www.spursuche.de/2009/04/15/what-about-roy/ angewendet habe.
Allerdings bin ich hier einen Schritt weiter gegangen, genauer gesagt, wie es sich ja für eine vernünftige Spursuche gehört, einen Schritt weiter, und zwar zurück.
Nach meinem Cartoon mit Vanessa S. hatte ich damals ein sehr aufwendiges Projekt angefangen. Die Idee waren 3 unterschiedliche Cartoonbaände aus ganz unterschiedlichen Genres zu entwickeln, die nacheinander erscheinen sollten, aber deren Stories zeitlich parallel laufen. Die Stories hierfür bestehen schon seit einigen Jahren, auch ein sehr komplizierter Zeit-und Locationsablaufplan.
http://www.4toon.de/4toon/Blogg/zeitplan.htm
Auch hatte ich schon anhand de Stories erste Rollen besetzt, Shootings durchgeführt und Zeichnungen gemacht:
http://www.spursuche.de/2008/11/08/erste-rollen/
Tatsächlich gibt es hier schon ein riesiges Archiv von Zeichnungen. Allerdings habe ich sehr schnell bemerkt, daß der Auswand zu groß war, und das Projekt ersteinmal zurückgestellt.
Ich hatte dann immer wieder mal Bilder als Einzelbilder ins Internet gestellt, einzelne Szenen, auf die ich realitv viel Resonanz bekommen habe.

Szene aus “Soyana” Januar 2007
Hieraus entstand die Idee, die Einzelepisoden der Story aufzubrechen. Nicht mehr wie gewohnt klare, flüssige Handlungsstränge zu erzählen, sondern diese in Kleinstepisoden aufzubröseln und die einzelnen Bruchstücke an ganz unterschiedlichen Stellen zu präsentieren. Eigentlich eine logische Weiterentwicklung des Filmschnittes, wie er ja im Cartoon quasi simuliert wird. Einige Episoden können als grossformatige Leinwände existieren, andere allein in digitaler Form im Internet. Wieder andere werden vielleicht niemals die Drehbuchversion verlassen, und lediglich als Text existieren.
Diese Idee möchte ich jetzt wieder mit dem Porträt von Silvia Dias aufgreifen. Das Bild ist in einem Cartoonfenster angelegt, auch wenn der Rahmen ganz bewußt von den Zeichnungen gesprengt wurde, um so zwar die Assozation herzustellen, das Medium Cartoon aber zu negieren. In dem Bild habe ich durch hinzufügen eines OFF-Textes in einen inhaltlich sehr vage gehaltenen Kontext gestellt.
Die Zeichnung selber wird am 2 Mai in den Aachen-Arkaden präsentiert. Das Ganze wird aber zu einer Aktion ausgeweitet. Die anwesenden Personen werden fotografiert und in nachher anhand des Fotomaterials entwickelten Zeichnungen zu einer Storyline weiterverarbeitet. Genau so habe ich bei meinen Cartoons auch gearbeitet, bis auf das damals natürlich eine Story vorlag, während sie sich hier zufällig ergeben soll.
Die fertigen Zeichnungen können sich die Teilnehmer dann auf Spursuche. de anschauen.
also….ich sehe Euch in Aachen. 2.5. 16 Uhr ![]()
Bitte warten ...
Natürlich möchte ich an dieser Stelle natürlich nocheinmal ausdrücklich auch auf die Prozesslichkeit hinweisen, die dort mit dem Publikum erzeugt wird. Sie werden nicht nur Teil einer Aktion, sondern am Ende auch direkt Teil eines real existierenden Werkes. Ein ganz wichtiger Schritt auf dem von uns gesteckten Pfad.
Michael Strogies - 23. April 2009 um 17:01 Uhr
Da kann ich nur stolz sein, jemanden wie Dich “Michael” als zukünftigen Partner zu haben.
Es ärgert mich wirklich, dass wir noch nicht soweit sind, um am 2. Mai vor Ort zu sein.
Aber wir bemühen uns einer deiner ständigen Begleiter bei folgenden VA zu sein.
Beste Grüße
Christof Dürnle - 23. April 2009 um 19:37 Uhr
Geht doch!;)Pure Musik,mein Lieber!Ich sehe sie singen!
michele - 24. April 2009 um 07:44 Uhr
Nachtrag!
Ich sehe die Gesamtarbeit,sofern Du sie auf Leinwand ausführen solltest als Tritychon 3 x 90 hoch x 60 breit minimum!Bild 1 verdient noch eine deutliche Überarbeitung.Zuviel des Comic -haften,aber da sprachen wir ja schon drüber.Wenn Du die Arbeit auf Papier ausführen willst dann kannst Du hochgehen bis auf Plakatwand……..könnte ich mir sogar recht eindrucksvoll vorstellen.
Mir gefällt`s auf jeden Fall.Schöne Dynamik und die Darstellung einer (jungen)Frau und nicht eines weiteren singenden Mädchens.
michele - 24. April 2009 um 18:12 Uhr