Zeichnung
Zeichnungen von CORNELIUS, Zeichnungen von Michael. Gerade eben noch Gezeichnetes von Martina. Jetzt mal Zeichnungen von Michele. Anders, oh´ Wunder, als die anderen. Nicht nach der Natur oder gerade doch “nach” der Natur. Die Suche nach “der” Geste, nach der “einen” Linie, in der die Aussage aller Malerei steckt.
Hoffnungslos!
Hoffnungslos?
Ein Idealziel-und daher eh´ nur gedacht. Worte, nix als Worte. Auch nur gedacht. Ich zeige besser was ich meine. Din A2; Kohle und Kreide.
Das!




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Na so was ……hier steht ja noch gar nichts…………….traut sich keiner…………..ich trau mich:

Michele mir gefallen die erste und die letzte Zeichnung besonders, sie haben Schwung und Elan mit offenem Ende.
Ich selber könnte es jetzt nur schlecht stehen lassen, würde wahrscheinlich mit Tinte und Feder reinmalen, zeichnen was mir dazu einfällt. Männchen und Figuren die rauf und runter rutschen, die den Schwung ausnutzen um in Freiheit das zu machen wonach ihnen ist.
Aber manchmal ist es auch gut etwas stehen zu lassen, sein zu lassen, einfach nicht weiter zu machen und jedem Betrachter die Möglichkeit lassen selber weiter zu denken, selber reinzudichten, eigenen Spuren zu legen
Vielen Dank Michele für das was es in mir auslöst, ausgelöst
hat
Sonnige Grüße
Ulrike
UlrikeSSK - 25. Mai 2009 um 13:05 Uhr
Das stehenlassen ist weitaus schwerer als das weitermachen.Das gillt zumindest für mich.
In der Musikszene ist das ein bekanntes Phänomen,wie Michael sicher bestätigen kann.Dort nennt man es “überproduziert”.Mein Lieblingsbeispiel ist die letzte Platte der Beatles.Wer die mal ohne die unsäglichen Overdubs von(ich glaube) Phil Spector gehört hat ,weiss wie gut die songs eigentlich waren.
Ich glaube in der Malerei und in der Zeichnung ist es ganz ähnlich.Schon der olle Picasso warnte vor dem Moment wo “…einem der Knopf ins Auge springt.”;)
michele - 25. Mai 2009 um 13:16 Uhr
Ich sollte nicht vergessen zu sagen,dass “Spiral” mein Favorit ist,da die Arbeit meinem Ideal am nächsten kommt.
michele - 25. Mai 2009 um 13:19 Uhr
Ja stehen lassen…..weniger ist mehr…………..auch wenns schwer fällt ……. auch mir

“Spiral” erinnert mich an einen Kreis ohne Anfang ohne Ende. Ich mag runde Sachen, habe auch keine eckigen Tische Zuhause und auch die Stühle sind abgerundet, gefällt mir grundsätzlich besser und bringt die innere Ruhe in mich rein, aber für meinen Weg ist es besser einen Ausgang zu sehen aus der Spirale, aus dem Kreis. Wenn ein Ziel erreicht ist brauche ich ein Neues, immer einen Weg, immer eine Spur, darum favorisiere ich “too rude” und “geste 003″. Außerdem mag ich die rote Farbe in der “Geste”
Kreative Grüße
Ulrike
UlrikeSSK - 25. Mai 2009 um 13:29 Uhr
Dann möchte ich mal nur anmerken,dass auch “too rude” aus einer einzigen,wiederholten Bewegung besteht.Der Titel hat mit der Arbeit nur insofern zutun,als dass ich das lied beim arbeiten in Kopf hatte. too rude = Reggaesong von Keith Richards & the Expensive Winos aus den 80er Jahren.
http://www.youtube.com/watch?v=QmrXI3rXd_Q
michele - 25. Mai 2009 um 16:06 Uhr
ich trau mich schon….
bewusstsein geschaffen.
habe zwei tage nachgedacht
ich sehe die werke als grundlage zur kommunikation.
den austausch haben zu dürfen, wie abstraktioen wirken.
jeder wird das anders erfassen.
mal zu nr.1:
das ist “kommunikation” für mich
könnte auch eine metapher für eine beziehung sein.
farblich und formal.
sie (die elemente der zeichnung) gehen eigene wege und finden sich wieder
jeder auf seine ART
ja, michele
das gibt dann doch den impuls
mal wieder sponttanes zu schaffen
aus der hand heraus
und vielleicht einfach eine spontane zeichung
als ersten schritt der spur zu nutzen.
nicht vorher ein thema sich zu setzen.
ich lerne, michele
danke
mARTina - 26. Mai 2009 um 08:01 Uhr
Hallo Martina,
daß ist witzig, aber genau die Assoziation der Beziehung hatte ich auch bei Bild 1. Sie starten selbstständig, gehen verschiedene Wege, um sich dann zu treffen.
Bild 1 und 2 sind für mich die absolut stärksten. Da ist Kraft in der Bewegung und eine große Klarheit. Die gefallen mir sehr gut.
Auch wenn mir zugegebenermassen immer doch ein wenig das Gegenstädnlich der Kollagen fehlt. Deswegen schreibe ich auch erst jetzt. Ich mußte mich ersteinmal dran gewöhnen.
Aber Respekt. Tolle Arbeiten und ein guter neuer Weg !!!
Michael Strogies - 26. Mai 2009 um 19:25 Uhr