Rückspur
Weil ich es Michele versprach und wir eh gerade in der Rumpelkiste wühlen.
Denke mal das ist schon Informell auch wenn es ein Portrait ist. Vielleicht aber auch diese 3 Bilder:
All diese Bilder sind von 1981 und wurden immer in unterschiedlichen Variationen in Farbe angefertigt. Alle Arbeiten sind auf Papier. Die oberste ist 70 x 50 cm die unteren 70 x 100 cm.




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Danke Cornelius!
Das ist alles sehr informativ und zeigt deutlich wie wichtig es ist an “seiner” kunst zu arbeiten, zu experimentieren und sich selbst auszuprobieren. Es reicht eben nicht Farben und anderes Material zu kaufen und einfach “zu machen”. Kein Initial ohne Erfahrung und Reflektion.
Mir gefallen die drei zusammengehörenden Blätter besonders gut, obschon ich zu erkennen meine , dass es sich um “Übungen” handelt.
Sie drücken mehr Neugier und Spieltrieb aus , denn standfesten informellen Ausdruck. Kunststück!sind doch 30 Jahre seid damals vergangen, du warst halt noch deutlich jünger;))))))))))))))))))))). Und ich habe so meine Zweifel,dass das Informell deine Welt ist oder war, d.h.die Welt deiner Art des künstlerischen Ausdrucks.
Trotzdem sind solche Einblicke wichtig und hochinteressant , zeigen sie doch den weiten Weg den Du in deiner Kunst gegangen bist. Den zu gehen jeder bereit sein sollte, der das mit dem Künstlersein ernst meint.
michele - 3. November 2009 um 16:39 Uhr
Aber hallo, was geht denn hier ab. Unser Gruppen-Informeller outet sich als verkappter Popartist, und unser Chefzeichner kommt plötzlich mit solchen Arbeiten um die Ecke….
verkehrte Welt
Aber sehr interessant.
Vor allem daß du schon über 30 bist
Mein Favorit ist tatsächlich das vorletzte. Sehr schöner Rythmus.
Michael Strogies - 3. November 2009 um 18:12 Uhr
Tja , Michael,fehlt nur noch ,dass du dich jetzt als Aktmaler präsentierst ;).
Ganz ernsthaft!Wenn wir unserem Anspruch ,der Spursuche,gerecht werden wollen,sollten wir hier ruhig noch mehr Offenheit zeigen.Der Mythos “Künstler” wird schon keinen Schaden nehmen,wenn er (der Künstler)seine Spuren offenlegt.Selbst der ein oder andere Weg in die Irre gehört mit zum Prozess und erklärt mehr als jede theoretische Abhandlung.
Egal welche meiner “Phasen” ich heute betrachte,zum damaligen Zeitpunkt dachte ich immer es wäre das absolut Richtige.Ich hätte meinen “Stil” gefunden und würde ihn bis zum bitteren (?) Ende durchziehen.
Wenn der “Künstler” so richtig irrte,dann in diesem Punkt.
Ganz am Anfang meines künstlerischen Lebenswegs hat mein Lehrer und Förderer B.Hahn jr. mir mal gesagt,ich müsse “meinen Stil” finden….aber was, zum Teufel, soll das sein?Wen interessiert das ?
Also mich nicht;)!Das schrecklichste was mir passieren könnte,wäre mich selbst mit meinen Arbeiten zu langweilen (und den geneigten Betrachter gleich mit:).
michele - 3. November 2009 um 19:14 Uhr
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hallo cornelius,
ich persönlich glaube nicht an künstlerische entwicklung, sondern nur an eine entwicklung des geistes… und an eine entwicklung des handwerklichen könnens…und daher wirken die bilder aus deiner rumpelkiste heute vielleicht anders auf dich als früher.
persönlich gefällt mir bild eins aufgrund der farbkompositione. es ist einfach eine wohltat fürs auge. das letzte bild hat gewisse spannungen und diese linien in weiss kurbeln ganz enorm die phantasie an….
aber ihr sagt ja nichts zu euren arbeiten, das ist irgendwie unfair. somit bleibt man sich in diesem fall selbst überlassen und sitzt vor dem pc wie die komischen kunstkucker in schwarzen rollkragen pullovern, die angeblich genau wissen was der künstler sagen wollte.
ps. ich mag deinen beuys!
viele grüße aus münchen
danja
Danja - 6. November 2009 um 16:33 Uhr