Offene Nachfrage
Ich habe Ende der 90er Jahre einen Bildzyklus geschaffen mit dem Titel “Bahnhofstrasse”
http://www.paulart.de/bahnhofstrasse/ , der sich künstlerisch mit dem Schicksal jüdischer Bürger meiner (damals neuen ) Heimatstadt Witten befasst und auseinandersetzt.
Dieser Zyklus wird ab dem 9.April 2010 im Museum der Niederländischen Gemeinde Zandvoort zu sehen sein (Info kommt noch;). Es wird die erste Präsentation nach mehr als 10 Jahren sein und sie wird bis Anfang Juni andauern.
Der Gedanke, dass die Bilder danach wieder für lange Jahre in meinem Keller verschwinden sollen, will mir so garnicht gefallen.
Ich wende mich deshalb an Sie / Euch und frag, wer Interesse hat die “Bahnhofstrasse” dauerhaft oder temporär auszustellen.
Die “Bahnhofstrasse” ist nicht verkäuflich, folglich kann kein wirtschaftlicher Nutzen aus dem Projekt gezogen werden.
Bei einer dauerhaften Unterbringung /Präsentation würde ich sie in eine Schenkung wandeln. Sie würde somit in Besitz ,aber auch in die Verantwortung, des “Beschenkten” übergehen.
Eine zeitlich begrenzte Ausstellung sollte nicht unter 6 Wochen dauern. Alles andere wäre unverhältnismässig, da die Arbeiten sehr empfindlich sind und das Transportrisiko sonst nicht zu rechtfertigen ist.
Überdies müssten meine (Reise-)Kosten (ich kann mir schlicht weitere Investitionen nicht mehr leisten,sorry),die Transportkosten und eine Versicherung der Bilder gesichert sein. Gleiches gillt für ausstellungsbegleitende Aktivitäten (Vernissage,Katalog usw.).
Ich weiss, das klingt jetzt möglicherweise abschreckend, aber ich will von vornherein alle Konsequenzen darstellen, um mir und möglichen Partnern Enttäuschungen zu ersparen.
Wie schon Karl Valentin sagte:”Kunst ist schön,macht aber viel Arbeit.”…möchte hinzufügen “und kostet Geld.”
Ich würde mich freuen ernsthafte Anfragen zu bekommen,da mir die “Bahnhofstrasse” eine echte Herzenssache ist
und ich an ihre Wichtigkeit ganz fest glaube,sodas sich der Einsatz unbedingt lohnt.
Michael Weber
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