Mai
19

Geschwindigkeit, Fahrtwind, schon vor 108 Jahren waren Menschen verrückt danach sich und ihre Technik gegeneinander zu prüfen. Eine (Motor)Kutsche angetrieben von 35 Pferden. Das Gefühl dürfte ein ähnliches gewesen sein wie heute bei Fahrzeugen mit mehr als dem 10fachen an Leistung.

Mich fasziniert dieses Gefühl, ich hab es auch häufig gesucht und auch meine Kinder suchen es. Auf Rollerblades, auf dem Schlitten, auf dem Fahrrad. Ein Gefühl das mich auch beim Malen nicht los lässt, neben der Suche nach Aufbruchsituationen. Spannend für Auseinandersetzung mit Pinsel, Acrylfarbe, Bleistift, Polychromo und Spraydose auf Zeichenkarton. 70 x 100 cm.

April
30

Acryl und Zeichnungen auf Transparentpapier auf Leinwand

“95 Prozent sind warten, 5 Prozent sind Rock`n Roll”

Dieser Satz von Keith Richard beschreibt es genau. Berater verienbaren Wochen vorher den Termin, Produktmanager legen die Schlagrichtung fest, Redakteure planen das Timing. Touren werden organisiert, die Künstler eingeflogen. Kameras werden eingerichtet und der Sound gecheckt, Licht optimiert.

Lange Vorbereitungen für 3,5 Minuten.

Minuten, die auf der einen Seite spontan sind, in denen aber gleichzietig die ganze Komplexität der letzten Wochen präsent sind. Momente, die unwirklich sind, weil sich die unterschiedlichsten Ebenen überlagern.

Die Einzelbilder sind nach Prints aus einem ZDF-Interview von Tony Henry im Morgenmagazin angefertigt.

 

Dies hier sind 2 Ausschnitte, die gesamte Arbeit ist 30 x 180 cm

April
28

… ist das nicht !

Aber es ist mein Kommentar zur aktuellen Diskussion in, um und um die katholische Kirche drumherum.

04/04/10 Kruzifixkorpus,Perlen,Krippenfiguren u. Verbandmaterial;Quarzspachtel auf Leinwand; 20 x 20 cm

04/04/10 Kruzifixkorpus,Perlen,Krippenfiguren u. Verbandmaterial;Quarzspachtel auf Leinwand; 20 x 20 cm

03/04/10 Krippenfiguren,Gummibärchen u. Verbandmaterial;Quarzspachtel auf Leinwand; 20 x20 cm

03/04/10 Krippenfiguren,Gummibärchen u. Verbandmaterial;Quarzspachtel auf Leinwand; 20 x20 cm

April
14

Ein Kreuzweg, er entsteht im Jahr 2010, exakt in der Passionszeit, zwischen Aschermittwoch und Karfreitag gemalt. Das mit dem Malen verbundene gedankliche Durchleben des Leidensweg Christi, gerade am Ende eines als sehr lang und heftig empfundenen Winters, stellte auch für mich eine Art seelischen Kreuzweg dar.

Viele Gedanken über die den Menschen gestellten Aufgaben und die Vorzeichnung eines Weges begleiten die Pinselstriche. Zaghaft waren aus Skizzen Papiermasken entstanden, die dann, auf Leinwand gesprüht, die Grundform festschrieben. Mit jedem Pinselstrich aber wurden die Gedanken meditativer und so entstand Bild um Bild.

Dennoch entsteht die Frage ob kirchliche Texte ausreichen, um die entstehenden Symbole zu umschreiben. Die Aufgaben werden von Hoffnung schöpfen in ein Ich bezogenes reflektieren des eigenen Weg gekehrt. Die Hoffnung wird zu einem dem Vorbild in seiner Haltung nachstreben gewandelt.

Mensch gedenke deines Handelns und erkenne was du tust!

Der gesamte Kreuzweg ist bis zum 28.5.2010 im Zanvoort Museum zu sehen oder unter http://www.cornelius.de/Der_Kreuzweg.pdf. Die PDF-Datei ist ca. 13MB groß.

März
24


Bahnhofstrasse, Synonym für Verfolgung

Alles solange vorbei, wer fragt da noch?

Dieser Frage stellten sich die drei deutschen Künstler der Kunstgruppe „Spursuche“ und machten sie zu ihrem Thema, Synonym für Verfolgung, die Ausstellung „Bahnhofstrasse“.

Text Nel Kerkman

„Bahnhofstrasse“, so heisst die Hauptstrasse der deutschen Stadt Witten und sie steht im Zentrum der Ausstellung. Die Arbeiten handeln überwiegend von Menschen die in dieser Strasse gelebt haben. Deutsche die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft, zwischen 1933 und 1945, verfolgt, vertrieben und ermordet wurden. Die ausgestellten Kunstcollagen bestehen nicht allein aus Ölfarbe, sondern auch aus Gips, Glas, Baudraht und Lack. Einige sind „Verkratzt“ um den Eindruck der Verstörung zu unterstreichen.

Die „Bahnhofstrasse“ ist einmalig zu sehen gewesen, 1999 in der Rathausgalerie Witten.

Bahnhofstrasse

Michael Weber,1958 in Bochum geboren, seit 1994 wohnhaft in Witten. Die Ausstellung „Bahnhofstrasse“ ist ein Projekt, das ein Bild von der Verfolgung und Ermordung der Juden geben soll, nicht allein in den Niederlanden, sondern auch in Deutschland, in seiner Stadt Witten.

„Ein schweres Thema, das viel Stoff zum nachdenken.“

Neda

Michael Strogies, 1959 in Düsseldorf geboren, arbeitete als Animator und Illustrator in der Werbebranche. Angeregt durch den gefilmten Tod der iranischen Demonstrantin, Neda Salehi

Agha Soltan in Teheran arbeitete er die Bildserie „Her name was Neda“. Eine neue Version wird zu sehen sein.

Der Kreuzweg

Cornelius Rinne, 1955 in Hannover geboren, liess sich durch die Geschichte der Verfolgung inspirieren. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht der Leidensweg Christi, den er eigens für Zandvoort gemalt hat.

Die Ausstellung ist vom 9.April bis zum 28.Mai im Museum Zandvoort zu sehen.

Am 5.Mai (Befreiungstag von der deutschen Besetzung /Anm. des Übersetzers) wird Michael Weber, von 11-16 Uhr, persönlich anwesend sein, um über seine sehr besondere Ausstellung und seine emotionale Bindung zu Zandvoort Auskunft zu geben.

März
21

Bahnhofstrasse, synoniem voor vervolging

Alles is al zo lang voorbij, wie vraagt er nog naar? Deze vraag stelden drie Duitse kunstenaars van de kunstgroep ‘Spursuche’ zich af en maakten over het thema, synoniem voor vervolging, de expositie Bahnhofstrasse. Deze tentoonstelling is vanaf 10 april te bezichtigen in het Zandvoorts Museum.

Tekst Nel Kerkman

Bahnhofstrasse is de hoofdstraat van de Duitse stad Witten en staat centraal in de tentoonstelling. De geschilderde kunstwerken gaat hoofdzakelijk over de mensen die in deze straat geleefd hebben. Duitsers die op grond van hun Joodse herkomst tussen 1933 en 1945 vervolgd, verdreven en vermoord zijn. De tentoongestelde kunstcollages bestaan niet alleen uit olieverf maar ook uit gips, glas, bouwdraad, lak en sommige zijn bekrast om de ‘verstoring’ aan te geven. De Bahnhofstrasse is in 1999 een keer te zien geweest in de Rathausgalerie in Witten.

Bahnhoffstrasse

Michael Weber, geboren 1958 in Bochum woont sinds 1994 in Witten. De tentoonstelling Bahnhofstrasse is een project waarmee hij een beeld wil geven dat niet alleen in Nederland maar ook in Duitsland, zoals in zijn stad Witten, de Joden werden vervolgd en vermoord. “Het is een zwaar onderwerp wat veel stof geeft tot nadenken.”

Neda
Michael Strogies, geboren 1959 in Düsseldorf, werkt als animator en illustrator in de reclame-industrie. Naar aanleiding van de gefilmde dood van de Iranese demonstrant, Neda Salehi Agha Soltan in Teheran maakte hij de serie ‘Her name was Neda’ en wordt in een nieuwe versie getoond.
Der Kreuzweg

Cornelius Rinne, geboren 1955 in Hannover, liet zich inspireren door een verhaal over de vervolging. In zijn werk staat de lijdensweg van Jezus Christus centraal en is extra voor de tentoonstelling in Zandvoort geschilderd.

De tentoonstelling is van 10 april t/m 28 mei 2010 te bezichtigen in het Zandvoorts Museum. Op 5 mei is Michael Weber van 11.00 tot 16.00 uur aanwezig om te vertellen over zijn bijzondere tentoonstelling en de emotionele band die hij met Zandvoort heeft.

März
19


Der Bochumer Maler Kuno Gonschior ist tot. Er starb im Alter von 74 Jahren. Gonschior wurde insbesondere durch großflächige Farblandschaften bekannt, die er teils in Leuchtfarben malte. Der in Wanne-Eickel geborene Künstler studierte in Düsseldorf und Köln. Nach Lehraufträgen in Bochum und Münster war Kuno Gonschior ab 1982 lange Jahre Professor für freie Malerei an der Berliner Akademie der Künste. Sein Werk wurde in zahlreichen Ausstellungen gezeigt. 1977 nahm Gonschior an der documenta 6 in Kassel teil.

Kuno Gonschio war wohl der Mensch, der mich zur Kunst und zum Informell geführt und meine Arbeit wie kein Zweiter geprägt hat.

In tiefer Trauer

MICHELE

März
17

Um Euch ein wenig Appetit auf die Ausstellung, die am 9. April 2010 im Museum Zandvoort eröffnet wird, zu machen, haben wir eine PDF mit einem Teil der zu sehenden Arbeiten und Erklärungstexte online gestellt. Einfach auf das Bild klicken. Das Laden dauert ein wenig!

März
11

Am Freitag, den 9. April um 19 Uhr wird das Spursuche Projekt “Bahnhofstrasse” im Museum Zandvoort eröffnet. Wer eine Einladung bekommen möchte , schicke mir bitte seine Postanschrift ( Paulart58 @AOL.com), die ich dann an das Museum weiterleiten werde.
Wir, Michael, Cornelius & Michele, würden uns sehr freuen euch begrüssen zu dürfen.
Die Gelegenheit einen Wochenendtrip ans Meer zu machen, solltet ihr euch nicht entgehen lassen, zumal,so kurz nach Ostern die Übernachtungspreise eher moderat sind und das Wetter wohl endgültig auf Frühling umgeschaltet haben wird :) .

Für Zimmersuchende hier der Link des Fremndenverkehrsvereins :  http://www.vvvzandvoort.nl/welcome.asp?lang=2

Mehr Infos und natürlich alle konkreten Angaben zur Vernissage werden hier in den nächsten Tagen und Wochen zu finden sein.

März
05

Backstreet Beuys @ 30works neigt sich erfolgreich dem Ende. Für alle, die es nicht geschafft haben nach Köln zu fahren gibt es aber ein making of video. Für alle Besucher von spursuche haben wir es hier eingestellt. Aber sehen Sie selbst:

Klicken Sie auf das Bild und Sie werden das Video in einem neuen Fenster sehen. Danke an Gérard Mageritis von 30works für das wunderbare Video.

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